Unsere Geschichte

 

Am 23. September 1947 wurde in der Gaststätte „Johannisberg“ in Bad Homburg der TTC Bad Homburg gegründet. Die Gründung fiel in eine Zeit, in der es für die meisten Menschen noch darum ging, ein Dach über dem Kopf zu haben und das Notwendigste für den Lebensunterhalt zu besitzen. Es waren Idealisten, die den Verein ins Leben gerufen haben. Gründungsmitglieder waren: Hans Birkenfeld, Helma Brand, Helmi Cleemann, Horst Engler, Wilhelm Gries und Friedel Mann.

 

Die Vorsitzenden des Vereins waren seither:

  • Walter Plinke 1947- 1948,

  • Horst Engler 1948 – 1950,

  • Wilhelm Gries 1950 – 1953,

  • Horst Engler 1953 – 1955,

  • Wilhelm Gries 1955 – 1958,

  • Friedel Mann 1958 – 1976,

  • Horst Hackel 1976 – 1988,

  • Oliver Gruber 1988 – 1989,

  • Wolfgang Kabel 1989 – 2010,

  • Nigel Tyler 2010 - 2013

und seit 2013 Klaus Mertens.

 

Der Club entfaltete schon relativ kurze Zeit nach seiner Gründung große Aktivitäten. Das erste Spiel des TTC Bad Homburg fand am 5. Oktober 1947 in der Landgraf-Ludwig-Schule statt. Der erste gesellschaftliche Höhepunkt im Gründungsjahr war die Weihnachtsfeier in der „Hardertsmühle“. Von 1948 – 1952 veranstaltete der TTC die sog. Tischtennis-Bäder-Turniere. Sie galten in Fachkreisen als inoffizielle Deutsche Meisterschaften. Es spielten bei den Damen so bekannte Namen wie Donath (Frankfurt), Bußmann (Düsseldorf), Capellmann (Aachen) und bei den Herren Braun (Wuppertal), Bukiet und Ellies (beide Frankfurt), Pfiffl (Stuttgart), Hoffmann und Vossbein (beide Bonn), Seifert und Lentföhr (beide Wiesbaden), Mallon und Bretz (beide Kassel).

 

Am 1. April 1949 hatte der Club 85 Mitglieder und spielte mit drei Herren- und  zwei Damenmannschaften sowie mit einer Jugendmannschaft.

 

1957 wurden die ersten Bad Homburger Tischtennismeisterschaften ausgetragen. Am 22 März 1957 richtete der TTC seine erste internationale Tischtennis-Veranstaltung aus. Die australische Nationalmannschaft gegen eine Hessenauswahl zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in der Dortmunder Westfahlenhalle. Im Jahr 1958 wurde vom TTC Bad Homburg die „Deutsche Tischtennis- Mannschaftsmeisterschaft“ der Herren ausgerichtet. Im Endspiel siegte Milbertshofen mit seinem Spitzenspieler Conny Freuenhofer gegen Salzgitter mit 9:3. Im gleichen Jahr zu Ostern fand ein Freundschaftsspiel gegen eine schwedische Mannschaft aus Idrottsällskap Högedal statt.

 

In der Saison 1958/59 spielten die erste Mannschaft in der Gruppenliga, die zweite Mannschaft in der Bezirksklasse, die dritte Mannschaft in der Kreisklasse und das Damen-Team in der Landesliga. Im Jahre 1959 spielte die ungarische Nationalmannschaft in Bad Homburg  gegen eine Hessenauswahl. Bei den Herren spielte damals Weltmeister Ferenc Sido, bei den Damen die Weltmeisterin Gizi Farkas. Im Oktober 1959 trat der TTC Bad Homburg in den Partnerstädten Bad Mondorf (Luxemburg) und Spa (Belgien) an.

Am 20. März 1966 spielte die japanische Nationalmannschaft in Bad Homburg gegen eine deutsche Auswahl und gewann mit 8:3. Bei Japan wirkten unter anderem der vielfache Weltmeister Ogimura, der Asienmeister Takahashi, der japanische Meister Hasegawa, die Weltmeisterin Fukazu und die japanische Meisterin Morisawa mit. Im zweiten Länderkampf des gleichen Jahres am 11. Oktober 1966 standen sich Deutschland und Ungarn gegenüber. 1970 wurden internationale Kontakte zur Partnerstadt Cabourg (Frankreich) geknüpft und 1972 mit Chur in der Schweiz.

 

Am 27. April 1995 wurde eine Fusion mit dem Bad Homburger Sportverein „SV 73“ vollzogen. Da der SV 73 Verein eine Volleyball Abteilung „mitbrachte“, wurde der  Vereinsname auf TTVC (Tischtennis- und Volleyball-Club) Bad Homburg e.V. geändert. Zum 01.06.2003 ging die Abteilung Volleyball an die Homburger Turngemeinde (HTG) über, so dass der Vereinsname wieder auf TTC lautete.

 

Am 29. April 2004 gab es einen weiteren Zusammenschluss: der TTC fusionierte mit dem ESV Blau Gold Bad Homburg, was wiederum zu einer Namensänderung führte.

Seit diesem Tag lautet der Vereinsname TTC Blau Gold Bad Homburg e.V.